6. Tag - 25.11.2024

Veröffentlicht am 25. November 2024 um 10:51

Um 6.00 Uhr stehen wir heute auf. Wir gehen auf den Markt und danach machen wir eine Almose mit. Ein uraltes Ritual der Gläubigen. Unser Guide hat vorgesorgt und uns zwei Geschenke für den Mönch gekauft. Also fahren wir mit einem Golfcart oder so ähnlichem zum Markt. Trotz der frühen Morgenstunde sind die Stände schon aufgestellt, die Ware wird einladend präsentiert und es schmeckt nach Thai-Essen. Wir laufen quer durch den Markt bis zum Fluss. Dort sitzt ein Mönch in seinem Boot und wartet auf die Spenden. Wir sind an der Reihe. Hinknien, Geschenktüte übergeben, Blume überreichen, Hände dankend zusammenlegen und wieder aufstehen. Nun ist er am Zug. Mit dem Mikrofon wird ein Gebet gesprochen und der Spuck ist vorbei. Wir können mit gutem Gewissen zurück ins Hotel und unser Frühstück geniessen.

 

Das Frühstück war okay. Wir waren die einzigen Hotelgäste, also gab es kein Buffet. Am Schluss bekamen wir dann doch noch ein paar Früchte und auch ich war happy mit den saftigen, reifen Mangos. Jeden Morgen um 8.00 Uhr wird ganz traditionell die Flagge gehissen. Wie erwähnt, wir waren die einzigen Gästen und so mussten wir an die Säcke. Da wir nicht wussen, wie lange die Musik läuft, waren wir etwas zu langsam, aber sie waren ganz zufrieden mit uns. Die Flagge kam oben an.

 

Auf dem Weg nach Sukhothai besuchten wir noch den Markt mit den Eierbananen. Ich kann nicht wirklich einen Unterschied zwischen den Bananen feststellen und viele werden zu Chips verarbeitet. Bei uns salzig, hier süss - wirklich süss mit ganz viel Zucker. Allgemein, der Thai schmeisst überall Zucker ran, auch an die Früchte, Tomaten, Kartoffeln und an den Tee. Der Grund? Sie haben keine Schokolade, zu teuer, aber wir haben Zucker. Ein paar Chipssorten haben wir gefunden, eher europäisch, aber es muss uns ja schmecken.

 

Nach rund 90 Minuten Autofahrt haben wir den Kamphaeng Phet-Park erreicht. Eine riesige Anlage und so wurde entschieden, dass wir ein Fahrrad nehmen und nicht alles zu Fuss machen. Eine schöne Abwechslung und so gab es während der Fahrt auch etwas Wind. Bei rund 35 Grad ist das herrlich und total willkommen. Es sind verschiedene Epochen sichtbar. Zuerst der Hindu-Glauben, dann die Khmer-Gefangenschaft und schlussendlich der Buddhismus. Vieles ist auch hier zum Teil reine Phantasie. Man geht von Bildern aus, wie es hätte sein können. Ein paar grosse, stehende Buddhas sind jedoch noch vorhanden.

 

Nun geht es aber zu unserem Hotel. Es soll eine schöne Anlage mit zwei Pools sein. Und so erreichen wir unser Endziel am späten Nachmittag. Für uns sind die Hotels oft etwas enttäuschend. Niemand kann englisch. Das hätten wir hier in Thailand wirklich nicht erwartet. Irgendwie geht es aber immer. Zum Glück gibt es für die Zahlen keine Thai-Zeichen, sondern unsere altbekannten Zahlen. Da wissen wir immerhin, was uns am Ende erwartet.

 

Das Pool ist wunderschön und das Wasser erfrischend. Rund herum gibt es Vögel die frisch und fröhlich herumsingen. Wir haben uns entschieden, heute ein "Picknick" als Nachtessen einzunehmen. Nan deckt uns jeden Tag mit neuem Essen ein und somit haben wir unterdessen ziemlich viele Sachen die wegkommen müssen. Foodwast wollen wir auch hier nich betreiben. Also wird es Sticky Rice, Mango, Drachenfrucht, Chips, Manderinen und Avocado geben. Die Pomelo sparen wir uns noch auf.

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